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Ein Osterwochenende mit Höhen und Tiefen

Samstag

Beginnen wir mit den positiven Erlebnissen: „Ostersamstag“ 9:30 Uhr – der Osterhase tanzt sich in der Kabine warm, bevor es dann um 10 Uhr richtig losging. Rund 60 Kinder aus Langenberg und Umgebung machten sich endlich wieder auf die Suche nach 200 Eiern und 10 goldenen Eiern. 2018 haben wir als Verein die „große Langenberger Ostereiersuche“ das erste mal durchgeführt und nach 2 Jahren Corona-Pause konnten nun endlich wieder alle auf die Jagd gehen. 10 Kinder, die ein goldenes Ei gefunden hatten, konnten unter dem Applaus vieler Eltern, Großeltern und Freunde einen Hauptpreis mit nach Hause nehmen und auch alle anderen gingen nicht leer aus. Dafür hat spätestens der Osterhase gesorgt.

Wie schon in den Jahren davor haben wir uns riesig über den Ansturm und die glücklichen Kinderaugen gefreut und sind jetzt schon motiviert, die Suche nach dem goldenen Ei im nächsten Jahr noch größer zu gestalten. Wir danken euch für euren Besuch und hoffen, dass es euch genauso viel Spaß gemacht hat.

Kompliment noch an Ben, der sich das letzte goldene Ei mit viel Einsatz aus dem Kreidewagen geholt hat.

Ostermontag

Das Spitzenspiel, das keins werden sollte, stand am Ostermontag an. Eine Partie, die von Personalmangel (sicherlich auf beiden Seiten) geprägt war, sah spielerisch dementsprechend aus. Rückhardt und Schulze weiter verletzt und für den Notfall auf der Bank, Michaelis reist eher aus dem Urlaub ab und Mittelberger nahm sich extra frei für das Spiel. Das Spiel begann zaghaft und ohne jegliches Tempo oder Zweikämpfe – der Zuschauer konnte sich in Halbzeit I problemlos mehrmals zur Toilette gehen, sich beim Kiosk eine neue Limo holen oder sich in den Sandkasten verirren mit der Garantie, nichts zu verpassen. Lediglich ein Kopfball der Hohndorfer nach einer Ecke in der Anfangsphase musste SVL-Keeper Klewer stark parieren und gegen die Latte lenken. Kurz vor der Halbzeit doch noch etwas das Gefühl, dass hier was passieren könnte: Foul im Langenberger Strafraum, Elfmeter Hohndorf, 0:1 Halbzeitstand.

Halbzeit II startet dann zumindest mit etwas mehr Bewegung. Der SVL bemüht, das Tempo etwas anzuziehen und nach vorn mehr Druck zu entwickeln. Die Chance jedoch wieder bei Hohndorf – Pfostentreffer nach Flanke. Anschließend viel hin und her ohne wirkliche Aufregung, bis sich plötzlich ein platziertes Schüsschen von Mittelberger aus rund 25 Metern im Hohndorfer Tor einfindet. Der SVL nun etwas mehr in Fahrt, beim Gast schienen die Kräfte an der oder anderen Stelle nachzulassen. Es lag zumindest noch etwas in der Luft – Schulze mittlerweile als Geheimwaffe mit sehr eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten auf dem Platz.

Es schlossen sich jedoch dramatische Minuten an. Kopfballduell im Langenberger Strafraum zwischen Mittelberger und Floß – Zusammenprall – Mittelberger fällt bewusstlos zu Boden und verletzt sich mit mehreren Frakturen im Gesicht schwer. Gegenspieler Floß stürzt und verletzt sich mit einer Platzwunde am Hinterkopf. Beide Spieler mussten von herbeigerufenen Krankenwagen und Notarzt lange behandelt und mit ins Krankenhaus genommen werden.

Wir sind auch heute noch geschockt und möchten an dieser Stelle allen beiden Spielern schnelle und vor allem vollständige Genesung, auch wenn wir heute schon wissen, dass es lange dauern wird, wünschen. Wir danken auch noch mal Christian, der die Situation als Ersthelfer bestmöglich im Griff hatte. Auch danke für die vielen Genesungswünsche – das wird helfen.

Fußball wurde nicht mehr gespielt. Es wurde sich einige Minuten der Ball hin- und hergeschoben und anschließend abgepfiffen.

Marvin, wir wünschen dir viel Kraft und Geduld in den kommenden Tagen – wir sind für dich da.

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